Ausgabe Nr. 21 des Online-Magazin für Fotografie 

 

 

Fotografieausstellung: Vom Zauber der Züge

Fotografien und Klanginstallation von Axel Zwingenberger

 

Städtische galerie ada  in Meiningen / Thüringen vom 31.10.2008 17:00 Uhr  bis 15.02.2009 

 
Axel Zwingenberger gehört heute zu den international renommiertesten Boogie-Woogie-Pianisten. Am 7. Mai 1955 in Hamburg geboren, genoss er seit dem siebten Lebensjahr konventionellen Klavierunterricht, bevor er im Alter von 17 Jahren erstmals authentischen Boogie Woogie auf alten Schellackplatten hörte. „Ich wusste nicht, dass man so Klavier spielen kann, und von Stund‘ an wollte ich nichts anderes als dieses zu erlernen“. Sein musikalisches Handwerkszeug erwarb Axel Zwingenberger in mehr als 25 Tourneejahren in über vierzig Ländern auf vier Kontinenten und durch das Zusammenspiel mit vielen amerikanischen Blues- und Jazzlegenden wie Big Joe Turner, Lionel Hampton und Champion Jack Dupree. Zahlreiche Schallplattenveröffentlichungen dokumentieren sowohl diese Begegnungen als auch sein Solospiel.
Schon seit früher Kindheit von Dampflokomotiven fasziniert, begann Axel Zwingenberger bereits als Zehnjähriger, diese zu fotografieren. 1991 startete er sein Nachtfotoprojekt rund um die letzten einsatzbereiten Dampfloks Deutschlands und
Österreichs, größtenteils im Bereich der Deutschen Reichsbahn in den Neuen Bundesländern. Mit der Meininger Ausstellung werden seine Fotografien zum ersten Mal in einer Kunsteinrichtung und damit unter primär ästhetischen Gesichtspunkten präsentiert.

© Städtische galerie ada  in Meiningen / Thüringen

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Fotoausstellung

Ute Mahler
"Spurensuche"
Wirkungsstätten deutscher Geistesgrößen

Ein Fotoessey



Fotogalerie Bohl in der

Wartburgstadt Eisenach / Thüringen

Eröffnung: 9. August  bis 21. November 2008

   

 

"Neben der Modefotografie habe ich immer auch die Wirklichkeit fotografiert. Menschen in bestimmten Situationen zu beobachten, ohne einzugreifen, zu manipulieren bedeutet für mich Reportagefotografie."

Ute Mahler

Die Bilder der Ausstellung" Spurensuchen " von Ute Mahler sind in aus verschiedenen Aufträgen und freien Arbeiten hervorgegangen. Seit Jahren hat die Fotografin an Serien über das Leben großer Männer gearbeitet: Goethe, Schiller, Fontane, Nietzsche, Heine, Freud, Hesse, Brecht.
Dafür suchte sie die Orte auf, an denen die deutschen Dichter und Philosophen gelebt und gewirkt, die sie beeinflusst und geprägt haben. Konkrete Stätten, die sie mit subjektiven Bildern beschreibt. Aus der großen Anzahl der dabei entstandenen Fotografien nimmt sie für „Spurensuchen“ nun eine neue Anordnung vor.

Die Fotografin löst einzelne Bilder aus ihrem ursprünglichen Entstehungszweck und fügt sie zu einem neuen erzählerischen Strang. Die Bilder zeigen im Einzelnen konkrete Dinge und Situationen. In Kombination miteinander werden sie zu Bildwelten, die in einem assoziativen Zusammenhang stehen. Jeder Betrachter kann selbst einen Sinnzusammenhang herstellen.

© Fotografiegalerie Bohl in der Wartburgstadt Eisenach in Thüringen

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Aktuelle Artikel zur Fotografie im Internet

  Kunstsammlung Dresden - 17. September 2008 bis 11. Januar 2009 - Fotokunstausstellung - Troubled Waters
  leipzig.prinz.de - 25.08.08  - Martin Naumann Fotografie "Brennpunkt Leipzig"
  SPIEGEL ONLINE - 19.08.2008 - Fotografie-Ausstellung: Was Banken so sammeln  
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Fotoworkshop

Nachtarchitekturfotografie

mit HDR - Fotografie

 

Das neue System der digitalen Bildbearbeitung die HDR-Fotografie erlaubt Bilder vom Motiven mit extremsten Kontrastumfang zu realisieren. Von den sehr schönen Thüringer Städten entstehen so romantische Bilder mit besonderer Fotogenität.

 

Malerisch bis romantisch wirken Nachtfotografien von Thüringens Architektur. Diese Architektur im denkmalreichsten deutschen Bundesland  ist gekennzeichnet von einer breiten Vielfalt historischer Bauwerke des 11. bis 19. Jahrhunderts, gefolgt von Jugendstil, Bauhaus und moderner Architektur.

 

Anmeldung unter: Reise Möller

Termin: 21. November 2008

Info: Fotoworkshop Architektur mit HDR-Fotografie

 

 

 

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GEONATUR

Die Eisenacher Diaserie von Wigbert Röth

   

Diashow

 

Neuseeland- Land der langen weißen Wolke


Do. 09.10.08 um 20 Uhr von Martin Schulte-Kellinghaus und Erich Spiegelhalter 


Nirgendwo liegen Regenwälder, einsame Sandstrände, Gletscher, Vulkane und Geysire so dicht nebeneinander wie im „Land der langen weißen Wolke“. Drei Monate reisten die beiden Fotografen durch dieses Land der Gegensätze, um für diese Diashow und den neuen Bildband zu fotografieren.
Die beiden Fotografen führen Sie mit ihrer Diaschau auf eine Reise durch ein Naturparadies am schönsten Ende der Welt.


 

 
     
Diashow

Südamerika - Zu Fuß, Rad und Pferd durch Chile und Patagonien

Do. 30.10.08   um 20 Uhr von Thomas Heidbüchel

Zwei Jahre lang erleben der Reisefotograf Thomas Heidbüchel und Kathrin Rudolf Chile und Patagonien in seiner ganzen Länge und einzigartigen Vielfalt. Von der Atacamawüste und den höchsten Andengipfeln im Norden bis zum ewigen Eis und zu tiefblauen Gletschern im Torres del Paine Nationalpark im Süden durchquerten sie das Land zu Fuß, Rad, mit Pferden und sogar mit einem Floß.

 

 
     
Veranstaltungsort: Bürgerhaus,  Ernst-Thälmann-Str. 94 in der Wartburgstadt 99817 Eisenach / Thüringen an der Abfahrt Eisenach West an der Autobahn A4

 © GEONATUR ( Information, Reservierung)

 

 

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Fotoausstellung

„Hinter Glas“

von Andreas Bergmann



 

 

 

 

 

 

 


am Sonntag, 09. November 2008 bis Ende Januar 2009

Reuter – Wagner – Museum
 

in der Wartburgstadt Eisenach in Thüringen

 

Fotografie: Andreas Bergmann

Andreas Bergmann, 1970 in Eisenach geboren, studierte in Erfurt und Leipzig Betriebswirtschaft.

Von 2002 bis 2006 fertigt er zahlreiche analoge Doppelbelichtungen an, die unter anderem Motive aus Eisenach und Frankfurt in einem einzigen Bild zeigen. Das dazu erschienene Buch „Eisenach – Frankfurt – und zurück“ stellte das Reuter – Wagner – Museum mit einer Ausstellung ausführlich vor.

Die Ausstellung „Hinter Glas“ zeigt nun Fotografien, die durch Schaufensterglas hindurch aufgenommen wurden. Dazu ist eine sorgfältige Auswahl des Aufnahmewinkels erforderlich, um störende Lichtreflexe zu vermeiden. Erschwert werden die Arbeiten außerdem von der selten optimalen Ausleuchtung des Motivs. Durch das Glas bleiben jedoch nur Winkel, Blende und Belichtung zur Beeinflussung des Ergebnisses.

Reuter – Wagner – Museum, 99817 Eisenach – Reuterweg 2, Öffnungszeiten: Di – So 11.00 Uhr – 17 Uhr

 

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Fotoausstellung

„So schön ist

die Wartburgregion“


Luftbildaktion der Wartburg-Sparkasse Eisenach
 

© Fotografie: Luftbild WFL-GmbH


Vom 28.10.2008 bis zum 12.11.2008 präsentiert die Wartburg-Sparkasse parallel zur Luftbildaktion der Wartburg-Sparkasse 2008 „So schön ist die Wartburgregion“ unter dem Motto „So schön ist Deutschland“ eine begleitende Ausstellung. Die Ausstellung wird parallel an zwei Standorten gezeigt. Zum einen ist das im Beratungszentrum der Wartburg-Sparkasse in Bad Salzungen, Ratsstraße 14-16, und zum anderen in der Foyer-Galerie der Hauptstelle der Wartburg-Sparkasse in Eisenach, Karlstraße 2/4. Sie ist dort während der Öffnungszeiten der beiden Standorte, von Montag bis Freitag zu besichtigen.

Der Betrachter wird im Rahmen dieser Doppelexposition zu einer einmaligen Bilderreise durch Deutschland und die Wartburgregion eingeladen. Interessant ist es zu erfahren wie sich vor allem Motive aus der eigenen Heimat, dem Wohn- und Arbeitsumfeld aus ungewöhnlicher Perspektive darstellen. Scheinbar Vertrautes gerät aus der Vogelperspektive so nicht selten zum Rätsel, zum Suchbild oder zum „Aha“-Motiv. Der Besucher wird erstaunt sein, was es aus der Luft alles zu entdecken gibt. Selbst Kennern der Örtlichkeiten fällt aus der Luft manchmal die Orientierung schwer.

Jeweils 30 einmalige Bildmomente in Bad Salzungen und Eisenach zeigt die Wartburg-Sparkasse innerhalb der Ausstellung „So schön ist Deutschland“. Jedes Foto wird im Großformat 1,10 Meter mal 1,60 Meter präsentiert. In die Ausstellung „So schön ist Deutschland“ wurden auch jeweils 7 Motive aus der Wartburgregion integriert.

Motivation für Luftbildaktion

© Fotografie:

Luftbild WFL-GmbH

Unterbreizbach, Kaligelände

Die Wartburg-Sparkasse zeigt mit der Luftbildaktion 2008 nach einer ähnlichen Aktion Anfang der 90-er Jahre im damaligen Kreis Bad Salzungen, heute, rund 15 Jahre später, wie wunderschön und lebenswert die Wartburgregion ist und dokumentiert den Wandel im vergangenen Zeitraum. Als größter Finanzdienstleister der Wartburgregion zeigt die Wartburg-Sparkasse auf diese Art und Weise, wenige Monate vor dem Ereignis „20 Jahre Wende“, wie sie mit den Menschen, Unternehmen, Vereinen und Organisationen der Wartburgregion fest verbunden ist.

Aus der Luft wird besonders deutlich, was sich in all den Jahren, die immerhin eine halbe Menschengeneration bedeuten, verändert hat. Mit dieser Aktion unterstreicht die Wartburg-Sparkasse als regional verankerter Finanzdienstleister seine Einmaligkeit, denn kein anderer hat in dieser zurück liegenden Zeit eine solche Aktion der Superlative auf die Beine gestellt.

Partner der Luftbildaktion

Zur Realisation wurde mit der WFL GmbH aus Rottendorf bei Würzburg ein seit Jahrzehnten in diesem Metier erfahrenes Unternehmen als Partner gefunden, das innerhalb Deutschlands eine Ausnahmeerscheinung darstellt. Rund ein Jahr hat die Vorbereitung, Umsetzung und Organisation der Aktion gemeinsam mit der Wartburg-Sparkasse gedauert.

Als Kooperationspartner für die Luftbildaktion konnten auch die vier Tageszeitungen der Wartburgregion, Thüringer Allgemeine, Thüringische Landeszeitung, Südthüringer Zeitung sowie Freies Wort gewonnen werden. Sie präsentieren u.a. in ihren Internetauftritten, ebenso wie die Wartburg-Sparkasse unter www.wartburg-sparkasse.de die komplette Auswahl aller Fotos zum Betrachten und Auswählen.


Zum Fotografen

© Fotografie:

Luftbild WFL-GmbH

Untersuhl mit Rundkirche

Maßgeblich ist die Entstehung der Fotos einem der führenden Luftbildfotografen Deutschlands, dem preisgekrönten Luftbildfotografen Gerhard Launer, zu verdanken, der seit 1976 im Bereich der Luftbildfotografie tätig ist und heute den Kopf der WFL GmbH bildet. Seine Fotos bestechen immer durch eine „künstlerische Komponente“, die schon häufig in Kalendern und Büchern veröffentlicht wurden. Mit seinen Kalendern „Strukturen“ und „Wind, Wasser, Wellen“ errang er 1996 auf der „Frankfurter Buchmesse“ einen 1. und einen 2. Preis, der durch den Börsenverein des Deutschen Buchhandels an ihn vergeben wurde. 2003 wurde der Luftbildfotograf Gerhard Launer in der Fernsehsendung „Galileo“ auf PRO 7 ausführlich vorgestellt, um zu erklären, wie seine Luftbildaufnahmen entstehen. Im Frühjahr 2004 erschien im Knesebeck-Verlag sein erstes Buch mit dem Titel „Deutschland von oben – Tag für Tag“. Weitere Bücher folgten. Im Mai 2005 wurde Gerhard Launer in der Illustrierten “Stern“ mit seinen Bildern „So schön ist Deutschland“ vorgestellt.

Inhalt der Luftbildaktion

Im Verlaufe des Jahres 2008 wurden alle Teile der Wartburgregion mit einer Spezialkamera und einer Auflösung von 39 Millionen Pixeln digital aus der Luft fotografiert. Das Ergebnis sind brillante Luftbildaufnahmen aller Ortschaften, zahlreicher Sehenswürdigkeiten, der Natur und ihren Strukturen sowie von Sondermotiven unserer Heimat, der Wartburgregion. Das Ergebnis sind insgesamt 1.114 Fotos einmaliger Momente.


Modalitäten von Bestellung und Verkauf
 

© Fotografie:

Luftbild WFL-GmbH

Die Brandenburg bei Lauchröden mit den Werraschleifen

Ausgehend von der Ausstellung besteht die besondere Chance, im November und Dezember diese herrlichen Aufnahmen zu sich nach Hause zu holen oder besser noch zu Weihnachten zu verschenken. Alle Bürgerinnen und Bürger haben in den folgenden Wochen Gelegenheit, alle 1.114 Luftbilder sowie eine Doppel-DVD mit einem Flug-Video über die Wartburgregion und einer Daten-DVD mit allen Fotos zur Ansicht ausschließlich in den Geschäftsstellen der Wartburg-Sparkasse zu bestellen und käuflich zu erwerben.

Der Interessent kann folgende Angebote nutzen.

• Luftbildfoto im Format 30 x 40 cm 29,90 Euro
• Luftbildfoto im Format 40 x 50 cm 39,90 Euro
• Doppel-DVD, Flugvideo und Daten-DVD 34,90 Euro


Die herrlichen Aufnahmen sollen beim Betrachten Freude machen und sind gerade zu Weihnachten ein ganz besonderes Geschenk.

Eisenach/Bad Salzungen, 28. Oktober 2008

© Fotografie: Luftbild WFL-GmbH

 

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Ausstellung Korrespondenzen
Fotografie und Installation

Kunsthalle Arnstadt / Thüringen   vom 20. September bis 25. Oktober 08
 

 
Thomas Wolf;  Fotografie

1967 in Weimar geboren ; 1988 Fotografiestudium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst ; 1993 Diplom ; Zahlreiche Ausstellungen ; Preise und Stipendien. Für Zahlreiche Sammlungen wurden Arbeiten erworben u. a. : Folkwang Museum Essen ; Brandenburgische Kunstsammlung Cottbus.

Manfred May - Installation

1948 in Magdeburg geboren ; 1967 Mathematikstudium in Magdeburg ; Beginn der künstlerischen Entwicklung ; seit 1978 freischaffend als bildender Künstler ; zahlreiche Ausstellungen und Beteiligungen.

© Kunsthalle Arnstadt - Arnstadt in Thüringen

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Fotoworkshop

Blitzlicht- und Available-Light-Fotografie

 

 

Fotografieren bei wenig Licht:   Fotopraxis, die Sie als Fotograf für Reportage, Weihnachten, Silvester, Feier und Veranstaltungen benötigen. Der Fotografieworkshop "Blitzlicht- und Available-Light-Fotografie"  trainiert praxisorientiert  den professionellen Umgang mit dem Thema „Der Mensch bei wenig Licht“. 

 

Termin: 23. November 2008,  Anmeldung unter Reise Möller, mehr Info: Fotoworkshop Blitzlicht- und Available-Light-Fotografie

 

   

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Thüringer Kunstmesse

artthuer 2008

Ausstellung der Fotografien

zahlreicher Thüringer Fotografen

 

 

 

 


7. bis 9. November 2008 in der Thüringenhalle in Erfurt

 



Der Verband Bildender Künstler veranstaltet in der Landeshauptstadt Erfurt seit 1998, nun bereits zum sechsten Mal: artthuer – Thüringer Kunstmesse.
Mit 135 ausgewählten, professionellen Künstlerinnen und Künstler verschiedener Couleur ist sie die größte Kunstmesse Mitteldeutschlands.
Das Spektrum reicht von Zeichnung, Grafik und Malerei über Skulptur, Fotografie, Schmuck, Objekte aus Keramik, Glas, Holz, Metall, Textil bis zu Installationen. Über die Kunstwerke hinaus, die als Originale im Messestand präsentiert werden, stellen die Künstlerinnen und Künstler mittels Katalogen, Mappen und neuer Medien auch Arbeitsbereiche vor, die auf der Messe nicht zu sehen sind. Eine Digitalprojektion stellt die neue Publikation „Kunst im öffentlichen Raum“ mit in den letzten 12 Jahren in Thüringen realisierten Kunstwerken vor. Damit bietet die Kunstmesse einen umfassenden Einblick in das aktuelle Kunstschaffen der im Freistaat lebenden Künstler. Das breite Angebot von mehr als 3000 Kunstwerken verführt zum Kaufen. Führungen vermitteln einen ersten Überblick. Einsteiger finden im Sonderstand der Messe-Edition Originale zum absoluten Vorzugspreis, die nur an den drei Messetagen zu haben sind. Vorführungen, Kunstaktionen und Performances sorgen für Unterhaltung. Im Messecafé finden Sie Leckereien und auf die Kleinen wartet fachkundige Betreuung.
Zusätzlich geben Informationsstände Auskunft zu allen Fragen rund um das aktuelle Kunstschaffen in Thüringen, über Ausbildungsmöglichkeiten, Erwerb und Finanzierung von Kunst, Ausleihe von Originalen, Auftragsgestaltung, Ausstellungen und Thüringer Galerien.
Die Verleihung des Kunstpreises am Sonnabend gehört zu den Höhepunkten der artthuer 2008.
Artthuer 2008 lädt ein zum Schlendern durch den lebendigen Kunstraum Thüringen und bietet einen Einblick in das aktuelle Kunstschaffen der im Freistaat lebenden Künstler.

Öffnungszeiten
Freitag, 7. November 2008 11 – 19 Uhr, Samstag, 8. November 2008 11 – 21 Uhr, Sonntag, 9. November 2008 11 – 19 Uhr

Eintrittspreise
Tageskarte 8,- €, ermäßigt 5,- € für BBK-Mitglieder, Schüler, Studenten und Behinderte; Gruppen erhalten ebenfalls eine Ermäßigung und für Kinder unter 10 Jahren ist der Eintritt frei. Führungen ab 10 Personen

© artthuer 2008 – Thüringer Kunstmesse  in Erfurt in Thüringen

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Fotografie im Kino

Jugend- und Kulturzentrum mon ami in Weimar / Thüringen

 

Bauhaus 09: Alfred Ehrhardt - DIE NATUR VOR UNS
 
Programmtermin: Donnerstag 16.Okt., Freitag, den 17.Okt.,  Sonntag, den 19. Okt., Montag, den 20.Okt., Dienstag, den 21.Okt. und Mittwoch, den 22.Oktober 2008 jeweils um 21:30 Uhr, nicht am Samstag, den 18. Oktober
         
 

Wasserfälle, Dünen, Muscheln, Kristalle – auf der Suche nach den Kunstformen der Natur und den Urformen der Kunst war Alfred Ehrhardt, Bauhaus-Schüler Klees und Kandinskys, einer der wichtigsten Fotografen der Neuen Sachlichkeit. Der "Meister der Reduktion" erhielt Filmpreise, veröffentlichte Bücher und dennoch geriet sein der Avantgarde der 20er Jahre nahe stehendes Werk in Vergessenheit. Regisseur Niels Bolbrinker entdeckt mit faszinierenden Aufnahmen auf Island, an der Kurischen Nehrung, im Wattenmeer – und im Archiv – Ehrhardts Werk wieder.

Deutschland 2008, 82 min, FSK o. A., empfohlen ab 12 J.

R/B: Niels Bolbrinker, Christiane Stahl, K: Niels Bolbrinker, M: Christof Dejean

 
         
Kurische Nehrung / Foto: Alfred Ehrhardt / Copyright: VG Bild-Kunst   Weitere Informationen zum Film   Muschel / Foto: Alfred Ehrhardt / Copyright: VG Bild-Kunst
         
Filmgespräch - GINO*KINO UND FILME VON CORNELIA SCHLEIME
Programmtermin: Samstag, der 18. Oktober um 19:30 Uhr
         
Dass es in der Spätphase der DDR neben den offiziellen Bilderfabriken von Babelsberg (DEFA) und Adlershof (Fernsehen) auch eine lebendige filmische Subkultur gegeben hat, ist noch immer weithin unbekannt. Dabei werden gerade in Zeiten unseliger Ostalgie und Restauration Zeugnisse einer von der Staatsdoktrin abweichenden Perspektive immer wichtiger. Es waren zunächst Maler, die Ende der 70er Jahre das brachliegende Medium des Super-8-Films für sich entdeckten. Mittels der eigentlich für Urlaubsaufnahmen vorgesehenen sowjetischen Quarz-Kamera machten sie sich daran, ihre Ausdrucksskalen zu erweitern, das Dogma des klassischen Tafelbilds aufzubrechen. Später, als sich der Schwerpunkt der subkulturellen Szene mehr und mehr von Sachsen aus nach Ost-Berlin verlagerte, änderte sich auch die Filmsprache, wurde erzählerischer.
Gino Hahnemann (1946-2006) und Cornelia Schleime (*1953) gehörten zu den wichtigsten Vertretern der unabhängigen Filmeszene in der Spätphase der DDR. In zwei Programmblöcken werden die wichtigsten filmischen Arbeiten der beiden Künstler vorgestellt und die ästhetischen, historischen und politischen Hintergründe ihrer Entstehung erläutert.
Einführung und Moderation: Claus Löser, Archiv ex.oriente.lux Berlin, und Prof. Wolfgang Kissel, Bauhaus-Universität Weimar & BFI, anlässlich der Veranstaltungsreihe Gino Hahnemann Werktage vom 17.-18.10. in Weimar.
Mehr Information zu Gino Hahnemann und Cornelia Schleime.
         
Filmgespräch: Gunther Scholz - SAG MIR, WO DIE SCHÖNEN SIND
Sonntag, den 19. Oktober um 19:30 Uhr
         
Im Mai 1989, wenige Monate vor dem Untergang der DDR, portraitierte ein junger Fotograf zwanzig Kandidatinnen einer Misswahl in Leipzig und zeichnete ihre Lebensträume mit dem Kassettenrecorder auf. Neun von ihnen haben der Fotograf und der Regisseur wiedergefunden: Sie leben heute in der Schweiz, in Dubai oder noch immer in Leipzig. Ein Film über junge Frauen, die in der DDR groß geworden sind und damals auf Veränderung hofften. Heute sind sie 40 und ganz anders – oder immer noch so. Zum Gespräch begrüßen wir am 19.10./19.30 Uhr den Regisseur Gunther Scholz.
Deutschland 2007, 90 min, empfohlen ab 14 J.,
Mehr Informationen zum Film

R/B: Gunther Scholz, K: Peter Badel, Wolfgang Lindig, M: Robert Papst, Hugo Siegmeth

         
         
© Jugend- und Kulturzentrum mon ami in  Weimar / Thüringen

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Meßbildphotographie

in Griechenland

um 1900

 

 

 

 

 

 

 

Im Winckelmann-Museum  bis 23.11.2008

Stendal / Sachsen-Anhalt

  Fotografie: Reproduktion einer Negativglasplatte mit der Größe von 40 cm * 40 cm

 

GRIECHENLAND 1891/1892 und 1910 in Meßbildern, bis 23.11.2008 Seit 1879 fanden in regelmäßiger Folge Internationale Kunstausstellungen in verschiedenen europäischen Großstädten statt. Auf der X. Internationale Kunstausstellung 1911 in Rom beabsichtigte die griechische Regierung in einer eigenen Abteilung die antike und mittelalterliche griechische Kultur zu präsentieren.

Es wurde eine Ausstellung konzipiert, die Gipsabgüsse altgriechischer Skulpturen mit Fotografien der Bauwerke und Landschaften, für welche die Skulpturen geschaffen worden waren, verbinden sollte. Da die Königlich Preußische Meßbildanstalt in Berlin in den Jahren 1891-1893 eine umfassende photogrammetrische Dokumentation der Akropolis durchgeführt hatte, fragte die griechische Regierung bei der preußischen an, ob die Meßbildanstalt auch die für die Ausstellung benötigten Aufnahmen anfertigen könne. Beide Regierungen einigten sich auf ein griechisch-deutsches Gemeinschaftsunternehmen mit geteilten Kosten.

Daraufhin reiste der Direktor der Meßbildanstalt, Theodor von Lüpke mit mehreren Mitarbeitern und einer gewaltigen Photoausrüstung vom 15. April bis zum 18. Juli 1910 zu Bahn, Schiff, Pferd, Fuß und Wagen durch Griechenland. Rund 170 Einzelbauwerke, Ensembles und Landschaftsbilder wurden an 35 Orten des Königreichs Griechenland aufgenommen. Dabei entstanden 573 „brauchbare“, genaue und zugleich beeindruckend schöne Aufnahmen. Die 40 x 40 cm großen Negativglasplatten sind zum größten Teil noch erhalten. Eine Auswahl von Abzügen wird ab 17. September 2008 im Winckelmann-Museum ausgestellt.

© Winckelmann-Museum  in 39576 Stendal
 

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Fotoausstellung

Martin Naumann

Brennpunkt Leipzig

 

 

 

 

 

 

Stadtgeschichtliches Museum Leipzig, Sachsen

13. August – 2. November 2008

 

 

Martin Naumann, geboren 1932 in Leipzig, kam auf Umwegen zur Fotografie. Der ausgebildete Stuckateur und Radrennfahrer aus Leidenschaft wurde 1952 Mitglied der DDR-Nationalmannschaft, beendete aber aus familiären Gründen 1956 seine sportliche Karriere. Dem Volontariat als Bildreporter folgte ein Journalistik-Fernstudium an der Universität Leipzig. Über zwanzig Jahre, von 1966 bis 1987, führte Naumann den Vorsitz der Sektion Bildjournalisten des Journalistenverbands der DDR im Bezirk Leipzig. Er war Lehrbeauftragter an der Universität Leipzig zum Thema Methodik der Bildnachricht. Von 1990 bis 1992 leitete er den Bereich Bild bei der Leipziger Volkszeitung.

Bis heute erschienen etwa 25 000 Fotos Naumanns in Zeitungen und Magazinen. Seine Aufnahmen von der friedlichen Revolution 1989 wurden in über 45 Büchern und mehreren Fernsehproduktionen veröffentlicht sowie in Ausstellungen u.a. in Leipzig, Weimar, Darmstadt, Rostock oder Magdeburg gezeigt. Der Fotoreporter Martin Naumann hat die dramatische Zeit der friedlichen Revolution in der DDR bis zur Wiedervereinigung Deutschlands in bewegenden Bildern festgehalten.

Als Bildreporter der Leipziger Volkszeitung war er in erster Linie der politischen Sicht seiner Redaktion verpflichtet. Darüber hinaus hielt Martin Naumann mit kritischem Blick auch das fest, was nicht sein durfte. Dazu gehörten z.B. die Aufnahmen von prügelnden Polizisten in der Grimmaischen Straße am 7. Oktober 1989. Da eine Veröffentlichung dieser Fotos damals ausgeschlossen war, nahm er sie in sein Privatarchiv auf; vieles notierte er in seinem Tagebuch.

In der Ausstellung werden die gefährliche Zuspitzung der Situation um den 9. Okto­ber, die anschwellenden Massenproteste unter der Losung »Wir sind das Volk«, die Besetzung der Bezirksverwaltung des Ministeriums für Staatssicherheit, die scharfen politischen Auseinander­setzungen an den Runden Tischen, die hitzigen Wahlkämpfe und das hart­näckige Ringen um die Währungsunion thematisiert. Mit seinem Gespür für politisch brisante Situationen konnte Martin Naumann genügend Material zu einer der dramatischsten Zeitabschnitte der Leipziger Geschichte sammeln. Seine Fotodokumente zeichnen ein eindrucksvolles Zeitbild, das durch Originaltransparente aus der Sammlung des Museums ergänzt wird.

Begleitend zur Ausstellung erscheint: Martin Naumann. Wende-Tage-Buch, Militzke Verlag Leipzig 2008, 160 S., 25

© Stadtgeschichtliches Museum  Leipzig, Sachsen

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Fotoausstellung

day by day

Amerikanische Fotografie

 

 

 

Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus, Brandenburg

 

18.Oktober 2008 - 4.Januar 2009

Künstler: Garry Winogrand, Titel: “New York”, (aus der Serie “Woman are beautiful", 1964-1975), vor 1975,

Größe: 22,4 x 33,3 cm,  © The Estate of Gary Winogrand

 

Die Ausstellung präsentiert aus der bedeutenden Sammlung der Niedersächsischen Sparkassenstiftung eine Reihe wegweisender Positionen der amerikanischen Fotografie seit den 1960er Jahren. Sie zeigt einen prägnanten Querschnitt aus dem Schaffen von Robert Adams, Stephen Shore, Judith Joy Ross, Garry Winogrand, William Eggleston, Lee Friedlander, Diane Arbus, Nicholas Nixon und William Christenberry. Die Fotografen, die allesamt in Serien arbeiten, verbindet eine dokumentarisch registrierende Haltung. Indem die Künstler auf fotografische Effekte verzichten, nähern sie sich der Realität direkt und unverstellt. Die Bilder sind politisch, symbolisch, stets subjektiv, aber nie ideologisch oder vordergründig auf Sensation bedacht.

Die Ausstellung vermittelt ein aufmerksames und vielschichtiges Bild von Zuneigung und Vertrauen in die Menschen, sich der Chancen des Lebens und des Reichtums der Natur immer wieder bewusst zu werden. Das zeigt sich u.a. in den überraschenden Alltagsnotizen bei Garry Winogrand, in den Impressionen der Farben des Westens bei Stephen Shore, in den Familienporträts bei Nicholas Nixon und in Bildern nationaler Trauer am Vietnam-Memorial in Washington bei Judith Joy Ross.

© Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus, Brandenburg

 

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Fotografieausstellung

 

Poesie der Kontraste


GABRIELE SEITZ & KLAUS GIGGA



 

 

 


 17.September bis 15. November 2008


Dresden / Sachsen
 

       
Zu GABRIELE SEITZ:
"Schwarz und Weiß. Tag und Nacht. Was liegt dazwischen ? Das Leben ! Eine Iranerin trifft in Deutschland einen Angolaner. Zwei Welten begegnen sich in einer dritten. Zwei Lebenskreise, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch auf geheimnisvolle Weise zusammengehören wie Mich und Schokolade. Die Poesie der Liebe macht es möglich, jegliche Grenzen zu überwinden. Ein Mädchen wird geboren, in dem sich die vermeintlichen Gegensätze in Harmonie verbinden..." (Karin Weber, Galerie Mitte, Dresden)

Zu KLAUS GIGGA:
"Klaus Gigga findet seine Motive nicht, er inszeniert sie. Für ein festes Bild im Kopf sucht er sich die entsprechenden Orte, Menschen und Objekte dazu. Und das entsprechende Licht. Auf den ersten Blick:
Alltägliches, Idylle, Porträt. Aber plötzlich Irritation. Eine andere  Realität in der bekannten: Gefahr, Gewalt, Verlust, Schmerz..."

Es erscheinen ein Katalog (Seitz) und eine Broschüre (Gigga).


© Galerie Sybille Nütt - Dresden in
Sachsen
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Neue Photographische Gesellschaft in Sachsen e.V.

Veranstaltungsprogramm September 2008 bis Juni 2009

 

Freitag, 26. September 2008

Verleihung des Hermann-Krone-Preises der Neuen Photographischen Gesellschaft in Sachsen e.V. an die Lichtdruckwerkstatt Leipzig.

Institut für Angewandte Photophysik, Beyer-Bau, George-Bähr-Str. 2, Hörsaal, 18:00 Uhr.

Die Jury aus dem Vorstand der Neuen Photographischen Gesellschaft in Sachsen e.V. sowie den Direktoren des Kupferstich-Kabinetts und des Instituts für Angewandte Photophysik hat den Hermann-Krone-Preis 2008 der Leipziger Lichtdruckwerkstatt zuerkannt: Die Lichtdruckwerkstatt Leipzig übt dieses faszinierende photomechanische Druckverfahren in hoher Qualität aus, sie ist in Deutschland die einzige und weltweit eine von drei aktiven Lichtdruckereien und sorgt mit der Einweisung einer Auszubildenden durch erfahrene Drucker für das Fortbestehen der kunsthandwerklichen Tradition. Schließlich und nicht zuletzt hat der Namenspatron des Preises den Lichtdruck 1870 in Sachsen eingeführt ? auch hieran möchte die Jury mit ihrer Zuerkennung erinnern. Die Verleihung wird von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen unterstützt.

 

Sonnabend, 25. Oktober 2008

Wolfgang Hesse: Die Eroberung der beobachtenden Maschinen. ?Arbeiterfotografie? am Beginn der Medienmoderne.

Technische Sammlungen. Dresden, Junghansstr. 1-3, 15:00 Uhr.

Die Entwicklung des Internet hat Amateuren die Möglichkeit gegeben, nicht nur als Bildkonsumenten sondern auch als Bildproduzenten jederzeit und an jedem Ort präsent zu sein. Diese Tatsache wirkt auch auf die Betrachtung historischer Phänomene zurück. So erhält die Praxis der ?Arbeiterfotografen? im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts neue mediengeschichtliche Dimensionen im Spagat privaten Knipsertums und der Hoffnung auf größtmögliche politische Wirkung ihrer Aufnahmen in Illustrierten wie der ?Arbeiter Illustrierten-Zeitung? (KPD) oder von ?Volk und Zeit? (SPD). Zudem wirft das mit der Kamera als Aufzeichnungs- und Wahrnehmungs-Prothese gestützte Sehenlernen gleichermaßen ästhetische wie kulturpolitische Fragestellungen für den Zusammenhang von ?Auge und Apparat? auf.

 

Sonnabend, 29. November 2008

Dr. Andreas Krase, Dr. Helmut Lindner: Führung im Ernemann-Schaudepot und Konzeption der Technischen Sammlungen als Medienmuseum ? Stand und Perspektiven.

Technische Sammlungen Dresden, Junghansstr. 1-3, 15:00 Uhr.

Im Zusammenhang mit ihrer neuen Dauerausstellung und der Tagung ?Bilder | Maschinen? vom Sommer 2007 konnten die Technischen Sammlungen Dresden Anfang 2008 von Peter Göllner (Düren) dessen bedeutende Sammlung mit Kameras und Druckschriften der Firma Heinrich Ernemann erwerben. In einer Schaudepot-Präsentation zeigt das Museum den nun bemerkenswert umfangreichen und vollständigen Bestand. Zu sehen sind im Original ein Großteil der Objekte, die auch der im Herbst erscheinende Katalog ?Heinrich Ernemann: Kameraindustrie und Bilderwelten? vorstellt. Anschließend an die Führung erläutert die Leitung des Museums den Stand der konzeptionellen Überlegungen für die Weiterentwicklung der Technischen Sammlungen zu einem Medienmuseum mit Apparaturen für das Schreiben, Lesen, Sehen und Hören als wesentlichen Elementen einer Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts und stellt diese zur Diskussion.

 

Sonnabend, 31. Januar 2009

Friedrich Tietjen (HGB Leipzig): Wahr und Ware: Zur Wirtschaftsgeschichte der Photographie im 19. Jahrhundert.

Technische Sammlungen. Dresden, Junghansstr. 1-3, 15:00 Uhr.

Die Geschichte der Photographie ist auch die ihrer Ökonomie ? mit einigem Recht lässt sich behaupten, dass die Photographie überhaupt erst mit ihrem Eintritt in die Sphären der Wirtschaft beginnt. Vor einem solchen Hintergrund verliert sich der Eindruck, dass ihre weitere Entwicklung bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts eine Abfolge von Fortschritten hin zu immer besseren Bildern gewesen sei ? in der Tat handelt es sich um ihre Anpassung an die industrielle Produktion, mit der dann der Massenmarkt der Knipserinnen und Knipser und der Zeitungen erschlossen werden konnte. Anhand von einzelnen Stationen wird der Vortrag versuchen, einige der Verknüpfungen von Photographie- und Wirtschaftgeschichte nachzuzeichnen.

 

Sonnabend, 28. Februar 2009

Anja Nadine Werner: Zwischen Selbstbefragung und Kommerzialisierung ? Selbstbildnisse angewandt arbeitender Photographen.

Kupferstich-Kabinett, Studiensaal, Residenzschloss 3. Stock (Eingang Sophienstr.), 15:00 Uhr.

Die Modephotographie, die als kommerzielle Gebrauchskunst lange kaum Beachtung erfuhr, ist heute als eigenständige Kunstform anerkannt. Vor diesem Hintergrund analysiert die Dissertation der Referentin, wie sich das Selbstverständnis angewandt arbeitender Photographen gewandelt hat. Gegenstand der Untersuchung sind Selbstinszenierungen Erwin Blumenfelds (1897-1969), Helmut Newtons (1920-2004) und Wolfgang Tillmans (*1968). Den Schwerpunkt bilden die Trennung von privat und öffentlich, der Stellenwert der kommerziellen Arbeiten sowie die Einbeziehung des Selbstbildnisses in Auftragsarbeiten als eine Form der Selbstreferentialität vor dem Hintergrund massenmedialer Bildkonventionen. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Verein der Freunde des Kupferstich-Kabinetts statt.

 

Sonnabend, 28. März 2009

Dipl. Ing. Kristof Seidl: Pentacon Six Objektive ? optische Aschenbecher oder Hochleistungsobjektive?

Technische Sammlungen. Dresden, Junghansstr. 1-3, 15:00 Uhr.

Bis 1990 wurden von Carl Zeiss Jena und dem VEB Feinoptisches Werk Görlitz (vormals Meyer Optik) Aufnahmeobjektive für die Mittelformatkamera ?Pentacon Six? in einem Brennweitenbereich von 50 mm bis 1000 mm produziert. Die ?Pentacon Six? ist bis heute ein preisgünstiger Einstieg ins Mittelformat. So wie über die Kamera gehen die Meinungen auch bei den Objektiven weit auseinander ? in Internetforen ist zwischen ?Scherben? und ?unglaublicher? Abbildungsleistung alles zu finden. Nun wurden erneut Brennweite, Bildfeldwölbung, Vignettierung, relative Öffnung, spektrale Transmission und Verzeichnung bestimmt. Außerdem konnte der Kontrast in Abhängigkeit von drei Ortsfrequenzen und von der Bildhöhe gemessen werden. Damit wurde es möglich, die für moderne Objektive üblicherweise veröffentlichte Modulationstransferfunktion (MTF) auch für die ?Pentacon Six?-Objektive anzugeben. Anhand von Beispielbildern wird versucht, die Messergebnisse zu interpretieren, Abbildungsfehlern zuzuordnen und diese in der eigenen photographischen Praxis positiv zu verwenden.

 

Sonnabend, 18. April 2009

Ernst Hirsch: Dresden von oben. Luftaufnahmen mit Werner Hahns Kamera.

Technische Sammlungen Dresden, Junghansstr. 1-3, 15:00 Uhr.

Der Kameramann, Film- und Photosammler Ernst Hirsch besitzt aus dem Nachlass des Fotografen Walter Hahn (1889 ? 1969) dessen Luftbildkamera, ein Produkt der Ernemann-AG aus dem Jahr 1914. Hiermit hatte Hahn seit den 1920er Jahren auch zahlreiche Ansichten Dresdens von oben aufgenommen. 1934 in die NSDAP eingetreten, konnte Hahn bis weit in den Krieg hinein diese Tätigkeit fortsetzen, und auch seine Farbdias von den Leichenverbrennungen nach dem Luftangriff vom 13./14. Februar 1945 verdanken sich nicht zuletzt dieser Tatsache. Während diese Diapositive im Stadtarchiv Dresden aufbewahrt sind, besitzt die Deutsche Fotothek etwa 15.000 seiner Glasnegative. Nun, über 60 Jahre später, haben der Flieger und Fotograf Peter Schubert und Ernst Hirsch eine neue Befliegung begonnen, um auf Planfilm im Format 13 x 18 den heutigen Zustand der Stadt aus den historischen Perspektiven zu dokumentieren und zum Vergleich einzuladen.

 

Freitag/Sonnabend, 24./25. April 2009

Tagung

Produktion und Reproduktion: Arbeit und Fotografie. Westsächsisches Textilmuseum Crimmitschau.

Ausgangsinteresse der vom Westsächsischen Textilmuseum Crimmitschau und dem Dresdner Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde veranstalteten Tagung ist es, zum Verstehen von Photographien aus dem Themenkreis der Industriearbeit als Quellen einer kulturhistorisch orientierten Museumsarbeit beizutragen. Ob als Arbeiter- oder als Werksphotographie entstanden, ob als private Erinnerung oder als Werbematerial genutzt, ob in Alben aufbewahrt oder in Bildbänden gedruckt, ob Selbstbild der Unternehmen oder Selbstentwurf der Arbeiter: die Photographien dokumentieren nicht allein Sachverhalte, sie sind mentalitätsgeschichtlich komplexe Sinnstiftungen. Solche Betrachtungsweise erweitert die den Objekten der Museen und den Dokumenten der Archive zu entnehmenden Informationen um Symbole gelebten Lebens in einem ?Museum der Blicke?, das im Spannungsfeld von emphatischer Nähe und kognitiver Distanz auf ganz eigene Art und Weise zwischen historischen Sachverhalten und den Medienerfahrungen heutiger Betrachter vermittelt. Anmeldung bei Westsächsisches Textilmuseum, Leipziger Str. 125, 08451 Crimmitschau, Tel. +49-3762-931939, crimmitschau@saechsisches-industriemuseum.de, www.saechsisches-industriemuseum.de  

 

Sonnabend, 30. Mai 2009

Rüdiger Kröger: Die Photobestände im Unitäts-Archiv der Herrnhuter Brüdergemeine (Exkursion; Beginn in Herrnhut 13:00 Uhr).

Das Unitätsarchiv ist das Archiv der Evangelischen Brüder-Unität ‑ Herrnhuter Brüdergemeine, einer weltweit tätigen evangelischen Freikirche. Die Photosammlung des Unitätsarchivs entstand seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert. Die Sammlung von ca. 100.000 Objekten setzt sich im wesentlichen aus drei Teilen zusammen: kleineren Fotosammlungen aus Institutionen, vor allem Portraits von Lehrern und Schülern, Aufnahmen der Missionare aus den Missionsgebieten seit ca. 1860 sowie Photographien aus privaten Nachlässen, die häufig von Photographen aus Brüdergemeinorten stammen ? in dieser Teilsammlung befinden sich die meisten der ältesten Photographien, darunter ca. 50 Daguerreotypien und Ambrotypien.

 

Sonnabend, 27. Juni 2009

Dr. Agnes Matthias: ?... mustergültig und von künstlerischer Bedeutung?. Der Bestandskatalog der Photographien bis 1945 des Dresdner Kupferstich-Kabinetts.

Kupferstich-Kabinett, Studiensaal, Residenzschloss 3. Stock (Eingang Sophienstr.), 15:00 Uhr.

Im Rahmen einer Reihe von kommentierten Bestandskatalogen des Kupferstich-Kabinetts wird im Sommer 2008 von Agnes Matthias und Hans-Ulrich Lehmann mit der Bearbeitung des Bestands der bis 1945 entstandenen Photographien begonnen. Dieser beinhaltet circa 2.500 Aufnahmen unterschiedlichster Techniken aus einem Zeitraum von rund 100 Jahren. Im Fokus des Kataloges wird die 1899 von Max Lehrs begonnene Sammlung mit dem Schwerpunkt auf der Kunstphotographie um 1900 stehen. Die Ergebnisse des Projektes sollen in eine im Zusammenhang des 450-jährigen Jubiläums der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden geplante Ausstellung im Jahr 2010 einfließen. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Verein der Freunde des Kupferstich-Kabinetts statt.

 

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Neue Photographische Gesellschaft in Sachsen e.V. (NPhG) 
c/o Dr. H.-U. Lehmann, Barbarossaplatz 3, 01309 Dresden
Ausgewählte Nachrichten finden Sie auch unter http://photo.dresden.de
 

 

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Dokumentationen und Kurse zur Fotografie im

deutschsprachigen Fernsehen


             



Mittwoch, 27. August 2008 - 5.30-6.30 Schweiz 1
Henri Cartier-Bresson - Biografie eines Blicks
Zum 100. Geburtstag des Magnum-Fotografen am 22. August

Samstag, 30. August 2008 - 10.00-11.00 Schweiz 1
Henri Cartier-Bresson - Biografie eines Blicks
Zum 100. Geburtstag des Magnum-Fotografen am 22. August

Sonntag, 31. August 2008 - 12.00-13.00 Schweiz 1
Sophie Calle, die bedeutende französische Künstlerin
Ihre Kunstwerke folgen einem Regelkatalog oder einem Prozess: indem sie einem Fremden mit der Kamera durch Venedig folgt, Anweisungen von Schriftsteller Paul Auster von der Fiktion in die Realität umsetzt oder als Zimmermädchen im Hotel arbeitet und dokumentiert, was sie in den Zimmern antrifft. Sophie Calle, 1953 in Paris geboren, ist eine der bedeutendsten französischen Künstlerinnen der Gegenwart. International bekannt geworden ist sie als Vertreterin einer subjektiven und erzählerischen Fotografie und ihrer Arbeit "Suite vénitienne". Manche ordnen sie der Konzeptkunst zu. Welches Label auch immer (nicht) zu ihr passt: die Filmdokumentation zu Sophie Calle zum Auftakt des Herbstprogramms der Sternstunde Kunst dokumentiert umfassend das Werk der Französin, die in Paris und New York lebt. Sie selbst und Weggefährten spiegeln ihre Arbeiten, u.a. Paul Auster, Robert Storr. Der letzten Biennale in Venedig steuerte sie mit "Prenez soin de vous" im französischen Pavillon eine der besten - und witzigsten - Arbeiten der Ausstellung bei. "Jedes Mal, wenn ich scheitere, zum Beispiel in einer Liebesbeziehung, mache ich etwas daraus. Es ist für mich auch eine Rache, nicht an der Person, sondern an der Situation."

Donnerstag, 4. September 2008 - 16.25-16.50 arte
Chinas Kunst-Avantgarde - Die Zukunft ist jetzt! Chi Peng - Fotograf des Affenkönigs

Montag, 8. September 2008 - 18.15-18.45 NDR
Erotikfotograf - Das besondere Foto-Shooting
Peter Noreick legt Wert auf Qualität. Der Profi-Fotograf setzt alle Kniffe und Tricks für seine Kunden ein. Schöne Fotos sind bei ihm selbstverständlich. Entweder in seinem Ahrensburger Studio oder irgendwo in der Natur "verzaubert" er mit seiner Kamera ganz normale Menschen in hocherotische Models. Ob sie für ihn, oder er für sie, oder beide ein besonderes Foto von sich haben möchten, Peter Noreick stellt immer wieder fest, es ist gar nicht so leicht, ganz natürlich vor der Kamera zu posieren.

Dienstag, 9. September 2008 - 2.30-3.00 NDR
Erotikfotograf - Das besondere Foto-Shooting

 

Samstag, 20. September 2008 - 11.30-12.15 Doku (ZDF digital)
Mein Leben - Jim Rakete
Er zählt zu den bekanntesten Fotografen Deutschlands: Jim Rakete. Der 1951 in Berlin geborene Günther Rakete war schon als 17-Jähriger als Fotoreporter für die "Berliner Tageszeitung" unterwegs. Später machte er sich als Musikmanager von Nina Hagen, Nena und vielen anderen deutschen Bands einen Namen, bevor er sich wieder ganz seiner großen Leidenschaft, der Fotografie, widmete.
 

Samstag, 20. September 2008 - 20.15-21.00 Doku (ZDF digital)
Mein Leben - Jim Rakete
 

Sonntag, 21. September 2008 - 4.45-5.30 Doku (ZDF digital)
Mein Leben - Jim Rakete
 

Sonntag, 21. September 2008 - 14.45-15.30 Doku (ZDF digital)
Mein Leben - Jim Rakete

Sonntag, 21. September 2008 - 20.15-20.40 arte
William Eggleston, Fotograf
William Eggleston gilt als Wegbereiter einer modernen, künstlerischen Farbfotografie. Diesen Ruf erwarb er sich bereits 1976 mit seiner ersten Einzelausstellung, die gleich im New Yorker Museum of Modern Art gezeigt wurde. Obwohl die Ausstellung mehr Tadel als Lob erhielt und von den Kritikern missverstanden wurde, sollte sie Geschichte schreiben und den Beginn der modernen Farbfotografie markieren. Der Dokumentarfilmer Reiner Holzemer hat den scheuen Fotografen Eggleston, der Künstler wie Andreas Gursky, Sofia Coppola und David Lynch nachhaltig prägte, im Herbst 2007 in Memphis besucht. Vom 7. November 2008 bis 25. Januar 2009 wird im New Yorker Memphis Museum aktuell eine große Einzelausstellung gezeigt - unter dem Titel "Democratic Camera, Photographs and Video (1958-2008)".

Dienstag, 23. September 2008 - 0.00-0.45 Doku (ZDF digital)
Mein Leben - Jim Rakete
 

Dienstag, 23. September 2008 - 10.15-11.00 Doku (ZDF digital)
Mein Leben - Jim Rakete

Dienstag, 23. September 2008 - 18.45-19.30 Doku (ZDF digital)
Mein Leben - Jim Rakete
 

Mittwoch, 24. September 2008 - 3.00-3.45 Doku (ZDF digital)
Mein Leben - Jim Rakete

Mittwoch, 24. September 2008 - 7.00-7.45 Doku (ZDF digital)
Mein Leben - Jim Rakete
 

Mittwoch, 24. September 2008 - 17.15-18.00 Doku (ZDF digital)
Mein Leben - Jim Rakete

Freitag, 26. September 2008 - 8.00-8.45 Doku (ZDF digital)
Mein Leben - Jim Rakete
 

Freitag, 26. September 2008 - 23.00-23.45 Doku (ZDF digital)
Mein Leben - Jim Rakete
 

Sonntag, 28. September 2008 - 16.00-16.25 Einsplus (ARD digital)
Große Europäische Fotografen: Peter Lindbergh
Der deutsche Starfotograf Peter Lindbergh, 1944 in Lissa geboren, begann im Alter von 27 Jahren zu fotografieren. Das Porträt aus dem Jahr 1989 nähert sich dem deutschen Mode-Fotografen durch Interviews, Arbeitsproben und Beobachtungen bei Aufnahmen für eine Modereportage am Strand. Seine Biografie wird dabei ebenso reflektiert wie seine Arbeitsweise und seine spezifische Ästehtik. Peter Lindbergh, der von der Werbefotografie zur Modefotografie kam, ist berühmt für seine melancholischen Bildergeschichten und fotografiert überwiegend in Schwarzweiß.
 

Sonntag, 28. September 2008 - 16.40-17.00 Einsplus (ARD digital)
Der Pferdefotograf: Bernd Eylers
'Bitte recht störrisch!' Der Pferdefotograf Bernd Eylers hat seine ganz eigenen Methoden, um die teuersten Zuchthengste der Welt imposant in Szene zu setzen. Als ausgebildeter Pferdewirtschaftsmeister weiß er, dass er es mit vierbeinigen Machos zu tun hat. Und die drehen schon mal richtig auf, wenn eine Stute in der Nähe ist. So ist ein Fotoshooting manchmal eben auch eine ziemlich gefährliche Angelegenheit. 'Der Pferdefotograf' porträtiert den kreativen Kopf, der seine ersten Bilder mit einer Billigkamera gemacht hat und heute zu den Stars der Tierfotografie gehört. Genauso sehenswert wie seine Hengstfotos ist Eylers Anwesen bei Hude im Landkreis Oldenburg: Auf 70.000 Quadratmetern hat er dort eine Open-Air-Galerie mit lebensgroßen Pferdebronzen, abgedrehten Kunstobjekten und einem 'Klein-Versailles' aufgebaut. Ein weiterer Grund, warum die Hengstporträts von Bernd Eylers so spektakulär sind: Der Mann spricht die Pferdesprache. Der Film zeigt, dass er so täuschend echt wiehern kann, dass er damit eine ganze Herde von 30 Hengsten mühelos dirigiert. Aber Bernd Eylers hat auch ein großes Herz fürs Federvieh. So hat er einen ganzen Sommer lang mit einer Schar junger Kanadagänse gelebt. Die Kamera war dabei, als er den Tieren in der Unterweser und auf Norderney Schwimmunterricht gab.

Sonntag, 28. September 2008 - 18.30-20.00 Einsplus (ARD digital)
Magnum Photos - Ein Mythos verändert sich: 50 Jahre Magnum
Der Dokumentarfilm aus dem Jahr 2000 beobachtet Magnum-Fotografen bei ihren Shootings. Fotostars wie der Engländer Martin Parr oder der Kanadier Larry Towellließen sich erstmals bei der Arbeit über die Schulter gucken. Der Film gibt den Einblick in das breite Spektrum der Magnum-Fotos, beleuchtet das berufliche Selbstverständnis der Fotografen und zeigt dabei auch aktuelleTendenzen auf.
 

Sonntag, 28. September 2008 - 20.15-20.45 arte
Der Fotograf Edward Weston
"Peppers and Nudes - The Photographer Edward Weston"
Revolutionäre, Künstler, und immer wieder seine Geliebte Tina Modotti. Zurück in Kalifornien kommt er nach Carmel. Fasziniert von der dramatischen Felsküste des Pazifiks richtet er hier sein Studio ein. Einen Ort vor seiner Haustür wird er sein ganzes Leben lang fotografieren. Point Lobos, von Gischt und Wellen umspült. Seine Schwarz-Weiß-Bilder sind Fotografie pur: sachlich, abstrakt und doch voller Poesie. Das Leben des Edward Weston - eine Spurensuche in Kalifornien. Eine Reise nach Carmel und Point Lobos, zu den Sanddünen von Oceano und durch die bizarren Felslandschaften des Death Valley. Und eine sehr persönliche Geschichte der modernen amerikanischen Fotografie.

Samstag, 11. Oktober 2008 - 4.30-5.00 arte
William Eggleston, Fotograf
 

Sonntag, 19. Oktober 2008 - 1.20-1.45 3SAT
Fotografieren Sie Wien! Harry Weber - Ein Porträt


Donnerstag, 23. Oktober 2008 - 23.35-0.45 RBB
Ostfotografinnen
Wie wirkte sich die staatliche Zensur in der DDR auf das freie Arbeiten der Fotografen aus? Wann und wie durften Arbeiten veröffentlicht werden? In "Ostfotografinnen" erinnern sich drei Fotografinnen: Sibylle Bergemann, Helga Paris und Gundula Schulze Eldowy. Gezeigt werden bekannte Fotoserien wie "Clärchens Ballhaus", "Häuser und Gesichter der Stadt Halle" und "Aktportraits". Jede Fotografin lebte phasenweise in Angst, jede ist mal verhaftet worden. Doch ihre Erfahrungen sind individuell verschieden. Es wird klar, dass sich die Zensur im Leben einer jeden Fotografin unterschiedlich ausgewirkt hat.


Sonntag, 26. Oktober 2008 - 9.35-10.20 3SAT
Gottfried Helnwein im Porträt
Marlene Dietrich, Arnold Schwarzenegger, Mick Jagger und Muhammad Ali ließen sich von ihm porträtieren. Große Magazine wie "Time", "Rolling Stone", "Spiegel" und "profil" setzten seine Bilder auf die Titelseiten. Der österreichische Maler, Grafiker und Fotokünstler Gottfried Helnwein provoziert seit mehr als 30 Jahren mit seiner Schock-Ästhetik

 

Montag, 3. November 2008 - 5.00-6.00 arte
Lee Miller: Der Weg auf die andere Seite des Spiegels
Porträt der Fotografin

 


Samstag, 29. November 2008 - 6.45-7.30 arte
Herrin des Lichts: Die Fotografin GABO

Samstag, 29. November 2008 - 12.15-13.00 Doku (ZDF digital)
Bettina Rheims - Mein Leben: Porträt der Fotografin

Sonntag, 30. November 2008 - 4.00-4.45 Doku (ZDF digital)
Bettina Rheims - Mein Leben: Porträt der Fotografin

Sonntag, 30. November 2008 - 4.45-5.15 Doku (ZDF digital)
F. C. Gundlach: Fotograf und Sammler

Sonntag, 30. November 2008 - 5.15-6.00 Doku (ZDF digital)
Flucht nach Shanghai: Als Fotograf im Ghetto

Sonntag, 30. November 2008 - 8.30-9.00 Phoenix
Der Papstfotograf: Unterwegs zwischen Vatikan und Kanzleramt
Josef Albert Slominski, mit Künstlernamen Slomi, ist freier Fotograf. 1937 in Bochum geboren, lebt er heute in Neuhäusel im Westerwald. Das Fotografieren lernte er autodidaktisch. Bis 2005 hatte er bereits fünf Päpste vor der Kamera, beobachtete sie während seiner mehr als 250 Aufenthalte in Rom sowie auf Reisen rund um die Welt. Außerdem porträtierte er als Einziger alle deutschen Bundeskanzler - von Konrad Adenauer bis Angela Merkel.

Sonntag, 30. November 2008 - 9.15-10.00 Doku (ZDF digital)
Bettina Rheims - Mein Leben: Porträt der Fotografin

Sonntag, 30. November 2008 - 10.00-10.15 Doku (ZDF digital)
Ara Güler - Das Auge von Istanbul: Porträt des Fotografen

Sonntag, 30. November 2008 - 10.15-10.45 Doku (ZDF digital)
F. C. Gundlach: Fotograf und Sammler

Sonntag, 30. November 2008 - 10.45-11.30 Doku (ZDF digital)
Flucht nach Shanghai: Als Fotograf im Ghetto

Sonntag, 30. November 2008 - 19.15-19.30 Doku (ZDF digital)
Ara Güler - Das Auge von Istanbul, Porträt des Fotografen

Sonntag, 30. November 2008 - 19.30-20.15 Doku (ZDF digital)
Flucht nach Shanghai: Als Fotograf im Ghetto

Sonntag, 30. November 2008 - 20.15-21.00 Doku (ZDF digital)
Bettina Rheims - Mein Leben, Porträt der Fotografin

Montag, 1. Dezember 2008 - 3.15-3.30 Doku (ZDF digital)
Ara Güler - Das Auge von Istanbul: Porträt des Fotografen

Montag, 1. Dezember 2008 - 3.30-4.00 Doku (ZDF digital)
F. C. Gundlach: Fotograf und Sammler

Montag, 1. Dezember 2008 - 8.50-9.20 MDR
Panoramajagd im Regenwald: Wie der Amazonas nach Leipzig kommt
Einmal am Fuße des Mount Everest stehen, ins alte Rom reisen oder nach Dresden ins Jahr 1756. Yadegar Asisi entführt mit seinen über 100 Meter breiten Panoramen an Orte, die nur schwer erreichbar sind oder so gar nicht mehr existieren. Jetzt holt der 53-Jährige den brasilianischen Urwald in den Leipziger Gasometer. Ein Panorama, das alle bisherigen übertreffen soll. Größer, detaillierter, schöner. Gemeinsam mit dem Leipziger Botaniker Dr. Dietmar Sattler bricht der Künstler im Sommer 2008 auf. In die grüne und geheimnisvolle Lebenswelt nahe dem Äquator. Ausgerüstet mit Fotokameras, Pinseln und Farbe, einem Moskitonetz und einer Hängematte. Ein Kamerateam hat die Expedition ins Ungewisse begleitet: 300 Kilometer entlang des Rio Negro, 36 Grad Hitze, 90 Prozent Luftfeuchtigkeit.

Montag, 1. Dezember 2008 - 14.00-14.30 Doku (ZDF digital)
F. C. Gundlach: Fotograf und Sammler

Montag, 1. Dezember 2008 - 16.00-16.45 Festival (ARD digital)
Der Fotograf Robert Häusser: Das Unsichtbare sichtbar machen
Am 17. November wurde in der Städtischen Kunsthalle Mannheim der Fotograf Robert Häusser (geboren 1924 in Stuttgart, seit über 30 Jahren in Mannheim ansässig) mit der David Octavius Hill-Medaille geehrt - der höchsten Auszeichnung der "Gesellschaft Deutscher Lichtbildner". Begründung: Häusser habe mit seiner Arbeit bereits in den 50er Jahren stilbildend gewirkt und spätere Kunstströmungen vorweggenommen. Häusser wurden Ehrungen zuteil wie selten einem Fotographen zuvor: ob "Schiller - Plakette" der Stadt Mannheim, mehrere Kunstpreise oder die Berufung in den deutschen Künstlerbund. Seine Werke wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, viele seiner Bilder hängen in in- und ausländischen Museen und Kunstgalerien - so auch im Museum of Modern Art in New York. Häusser verzichtet auf dekorative Schönheit in seinen Bildern, reduziert sie auf die wesentliche Aussage mit meist stilllebenhaftem Charakter. Die Eindringlichkeit seiner Bilder sowie das Bemühen, einem Motiv die essentielle Aussage abzuringen, brachten dem Mannheimer in der Fachwelt den Ruf eines "Lichtbildner des magischen Realismus" ein. Rudolf Werner wird den Fotografen porträtieren und bei der Arbeit beobachten.


Montag, 1. Dezember 2008 - 16.45-17.30 Doku (ZDF digital)
Flucht nach Shanghai: Als Fotograf im Ghetto

Montag, 1. Dezember 2008 - 20.15-20.30 Doku (ZDF digital)
Ara Güler - Das Auge von Istanbul: Porträt des Fotografen

Montag, 1. Dezember 2008 - 20.30-21.00 Doku (ZDF digital)
F. C. Gundlach: Fotograf und Sammler

Dienstag, 2. Dezember 2008 - 1.45-2.15 Doku (ZDF digital)
F. C. Gundlach: Fotograf und Sammler

Dienstag, 2. Dezember 2008 - 2.15-2.30 Doku (ZDF digital)
Ara Güler - Das Auge von Istanbul: Porträt des Fotografen

Dienstag, 2. Dezember 2008 - 7.30-8.15 Doku (ZDF digital)
Bettina Rheims - Mein Leben, Porträt der Fotografin

Dienstag, 2. Dezember 2008 - 15.15-15.45 Doku (ZDF digital)
F. C. Gundlach, Fotograf und Sammler

Dienstag, 2. Dezember 2008 - 16.00-16.45 Festival (ARD digital)
Der Reporter Sebastiao Salgado: Photopassion
Dieser Film ist ein Porträt des brasilianischen Fotografen Sebastiao Salgado aus dem Jahr 1989. Salgado arbeitete damals an dem Projekt "Arbeitswelt China" und fotografierte Arbeiter auf Baustellen, in Fahrradfabriken und zeigte das Alltagsleben auf Straßen in Shanghai. Salgado gehört bis heute zu den sozial engagierten Fotografen in der Tradition der sozialdokumentarischen Fotografie - sein geschärfter Blick macht den Film zu einem sehr interessanten Dokument der Zeigeschichte, gerade weil wir just in diesem Jahr ein ganz neues China-Bild vermittelt bekommen haben. Sebastiao Salgado war zwischen 1979 und 1994 Mitglied der angesehenen Fotoagentur Magnum. 1981 gelangen ihm während des Attentats auf den damaligen US-Präsidenten Ronald Reagan die Schnappschüsse seines Lebens, als er im Moment des Angriffs auf den Auslöser drückte. Die Fotos gingen um die Welt und brachten ihm nicht zuletzt auch Geld für seine vielen Langzeitprojekte, in denen er durch eindrucksvolle Schwarzweiß-Fotos die Lebensumstände von Menschen am Rande der Gesellschaft dokumentiert. Preisgekrönt wurde zum Beispiel eine Fotoreportage aus dem Jahr 1986 über Goldschürfer in der brasilianischen Goldmine Serra Pelada, die - freiwillig - unter härtesten Bedingungen arbeiten.

Dienstag, 2. Dezember 2008 - 20.15-21.00 Doku (ZDF digital)
Flucht nach Shanghai: Als Fotograf im Ghetto

Mittwoch, 3. Dezember 2008 - 2.15-3.00 Doku (ZDF digital)
Flucht nach Shanghai: Als Fotograf im Ghetto

Mittwoch, 3. Dezember 2008 - 7.45-8.15 Doku (ZDF digital)
F. C. Gundlach: Fotograf und Sammler

Donnerstag, 4. Dezember 2008 - 9.45-10.15 Doku (ZDF digital)
F. C. Gundlach, Fotograf und Sammler

Donnerstag, 4. Dezember 2008 - 14.30-15.15 Doku (ZDF digital)
Flucht nach Shanghai: Als Fotograf im Ghetto

Donnerstag, 4. Dezember 2008 - 19.45-20.30 Doku (ZDF digital)
Bettina Rheims - Mein Leben, Porträt der Fotografin

Freitag, 5. Dezember 2008 - 2.30-2.45 Doku (ZDF digital)
Ara Güler - Das Auge von Istanbul: Porträt des Fotografen

Freitag, 5. Dezember 2008 - 2.45-3.30 Doku (ZDF digital)
Bettina Rheims - Mein Leben, Porträt der Fotografin

Freitag, 5. Dezember 2008 - 8.45-9.30 Doku (ZDF digital)
Bettina Rheims - Mein Leben, Porträt der Fotografin

Freitag, 5. Dezember 2008 - 9.30-9.45 Doku (ZDF digital)
Ara Güler - Das Auge von Istanbul: Porträt des Fotografen

Freitag, 5. Dezember 2008 - 9.45-10.30 Doku (ZDF digital)
Flucht nach Shanghai: Als Fotograf im Ghetto

Freitag, 5. Dezember 2008 - 18.45-19.00 Doku (ZDF digital)
Ara Güler - Das Auge von Istanbul: Porträt des Fotografen

Samstag, 6. Dezember 2008 - 0.45-1.30 Doku (ZDF digital)
Bettina Rheims - Mein Leben, Porträt der Fotografin

Samstag, 6. Dezember 2008 - 1.30-2.15 Doku (ZDF digital)
Flucht nach Shanghai: Als Fotograf im Ghetto

Montag, 8. Dezember 2008 - 10.30-11.15 Festival (ARD digital)
Der Fotograf Robert Häusser: Das Unsichtbare sichtbar machen
Für Robert Häussers individuelle Bildsprache, für seine Seh- und Gestaltungsweise wurde der Begriff "magischer Realismus" geprägt. Der Film zeigt einen grüblerischen und empfindsamen Künstler.

Dienstag, 9. Dezember 2008 - 10.30-11.15 Festival (ARD digital)
Der Reporter Sebastiao Salgado: Photopassion
Porträt des Fotografen

 

Dienstag, 16. Dezember 2008 - 9.45-10.00 alpha

Meilensteine der Naturwissenschaft und Technik: Die Fotografie von Louis Daguerre

 

Sonntag, 4. Januar 2009 - 12.00-13.00 Schweiz 1

Rivers and Tides - Andy Goldsworthy

Filmporträt des schottischen Künstlers

Andy Goldsworthy ist weltweit bekannt durch seine faszinierenden Arbeiten mit Naturmaterialien. Eis, Steine, Blätter, Zweige, Wasser - Goldsworthy arbeitet mit dem, was er vorfindet, und zumeist dort, wo er es vorfindet. Einige seiner Arbeiten bleiben in der Landschaft bestehen, andere vergehen, schmelzen, werden vom Wind verweht. Nur Goldsworthys Fotografien halten seine kurzlebigen Arbeiten in der Vergänglichkeit der Zeit fest, eine Faszination der besonderen Art. In Deutschland sind seine Fotobände die erfolgreichsten Kunstbücher der letzten Jahre. Als erster Filmemacher konnte Thomas Riedelsheimer Andy Goldsworthy über einen langen Zeitraum bei seiner Arbeit beobachten. Mehr als ein Jahr und über die vier Jahreszeiten begleitete er ihn nach Kanada, in die USA, nach Frankreich und Schottland, wo der Künstler wohnt. Riedelsheimer dokumentiert das Unvorhersehbare, das permanente Risiko, das in Goldsworthys Arbeit steckt; das nie vergebliche Scheitern und den Neubeginn, die leidenschaftliche Geduld und den unbändigen Willen zu verstehen.

 

Montag, 5. Januar 2009 - 0.55-1.55 Schweiz 1

Rivers and Tides - Andy Goldsworthy - Filmporträt des schottischen Künstlers

 

Mittwoch, 7. Januar 2009 - 5.30-6.30 Schweiz 1

Rivers and Tides - Andy Goldsworthy - Filmporträt des schottischen Künstlers

 

Virtuelle Videorecorder im Internet: http://www.shift.tv / http://www.onlinetvrecorder.com/

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Fotografieworkshop 

Lichtmalerei trifft auf Thüringens

 Naturdenkmäler

Ziel des Fotoworkshops "Lichtmalerei trifft auf Thüringens Naturdenkmäler" ist es, durch eine theatralische Lichtinszenierung farbreiche romantische Fotografien der Naturdenkmäler in Westthüringen zu realisieren. Bei dieser Gestaltungsvariante werden die Naturdenkmäler mit künstlichen Lichtquellen angestrahlt und fotografiert.

Traditionell wird dieses Verfahren Lichtmalerei genannt, bedeutungsgleich mit der Übersetzung des griechischen Wortes Photographie.  

Hierbei werden nicht große Studioanlagen und Scheinwerferanlagen benutzt, sondern Lichtquellen, die für jeden sehr preiswert verfügbar sind.

 

 

Termin: 22. November 2008 - mehr

Info unter: Fotoworkshop Lichtmalerei trifft auf Thüringens Naturdenkmäler  in Westthüringen

Anmeldung bei: Reise Möller

 

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